Rasseportrait

Rassenporträit – Die Ragdoll

Ragdoll bedeutet so viel wie Stoff- oder Lumpenpuppe Die Ragdoll lässt sich gerne entspannt (wie eine Puppe) hängen, wenn man sie hochnimmt. Diese Verhaltensweise verhalf ihr zu ihrem Namen.

Die Ragdoll gehört zu den größten Katzenrassen. Sie ist eine sehr neugierige Katze, die an allem interessiert ist. Ragdolls neigen zum „Stalken“ ihrer Menschen und begleiten diese gerne auf Schritt und Tritt, ohne hierbei jedoch zu aufdringlich zu erscheinen. Ragdolls sind sehr lernwillig. Diese beiden Merkmale führen dazu, dass immer mehr Menschen mit ihren Ragdolls (mit Geschirr und Leine) spazieren gehen, wie mit einem Hund.

Ragdolls sind nicht gerne alleine und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. (Wir raten dringend von einer Einzelhaltung ab!) Unsere Ragdolls verstehen sich auch ausgezeichnet mit unseren großen Hunden. (Golden Retriever undHovawart-Mischling)

Ragdolls besitzen ein sanftes Wesen und neigen nicht zum Kratzen oder Beißen. Sie tolerieren viel, sind verschmust und sehr anhänglich.  

Die Entwicklung der Ragdoll ist erst mit drei Jahren vollständig abgeschlossen. Der Körperbau und die Farbtiefe nehmen in dieser Zeit sukzessive zu. Das halblange Fell der Ragdoll ist sehr pflegeleicht und neigt nicht zum verfilzen. Im Winterkleid bekommen Ragdolls einen wunderschönen Halskragen; im Sommer ist dieser gänzlich verschwunden und das Fell ist viel dünner als im Winter.

Kater können bis zu 10 kg auf die Waage bringen. Katzen sind deutlich kleiner und wiegen durchschnittlich 4 – 5 kg.

Die Stammmutter der Ragdoll (Josephine) war eine „angoraähnliche“ Freigängerin, die einer Nachbarin von Ann Baker (Begründerin der Rasse Ragdoll) in Kalifornien gehörte. Aus einem Wurf dieser Katze bekam Ann Baker einen Kater, der einer „Birma-Katze“ ähnlich sah. Mit diesem Kater und nicht weiter bekannten Tieren baute Ann Baker eine Linienzucht auf, und gab der so von ihr neu gezüchteten Rasse den Namen „Ragdoll“ und meldete diese sogar zum Patent an.

Noch immer gibt es Diskussionen darüber, ob Ragdolls reine Pointkatzen sind. Die Ragdoll in „Solid“ gab es jedoch von Anfang an, da der Wurf von Stammmutter Josephine sowohl aus Point Kitten als auch aus Solid Kitten bestand. Gerade die Solid war Ann Baker wichtig um Größe und Augenfarbe erhalten zu können.

(Solids sind durchgefärbte Ragdolls (auch mit Weißanteil) die keine Pointzeichnung besitzen. Es gibt sie in seal, blue, chocolate, lilac sowie weiteren Farben. Solids kommen, wie die Pointvariante, mit blauen Augen zur Welt, diese färben sich jedoch im Laufe der Zeit in einen grün/gelben Farbton um.

Anhand von Aufzeichnungen von Ann Baker gab es sowohl helle als auch dunkle Linien. Die dokumentierten Ragdolls sind dunkler als die uns bekannten Point Ragdolls. Dies lässt den Rückschluss zu, dass es auch von Anfang an die Ragdoll in der Version Mink gab.

Farben: Seal, Blue, Chocolate, Lilac, Red, Cream, Cinnamon, Fawn & Lynx

Zeichnungen: Point = colorpoint (ohneWeiss), Mitted, Bicolor & Tortie

Versionen: Point, Mink, Sepia & Solid